Welche Matratze bei Rückenschmerzen hilft

Geschrieben von DP-Moebel 04/08/2017 0 Kommentar(e) Möbel Ratgeber,

Ratgeber für Online-Kauf von Matratzen made in Germany

 

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Welche Matratze hilft bei Rückenschmerzen?

 

Es gibt nicht die eine perfekte Matratze bei Rückenschmerzen. Aber es gibt Modelle, die die jeweiligen Beschwerden lindern können. Im Folgenden wird erläutert, was es bei dem Kauf einer Matratze zu beachten gilt, welche unterschiedlichen Arten es gibt und wie hochwertige Matratzen erkannt werden können.Grundsätzlich sind die in Deutschland hergestellte Matratzen von Herstellern wie Brandenburger Matratzenmanufaktur, Badenia, Femira, Hukla, BeCo, Dibapur, Breckle oder Ravensberger Matratzen durchwegs hochwertig und können Ihnen problemlos auch länger als 10 Jahre dienen. Dennoch gilt es beim Kauf solch eines langlebigen Gutes genauestens darauf zu achten, auch für die eigenen Schlafbedürfnisse paassende Matratze zu kaufen.


Auf den Härtegrad achten


Wer eine neue Matratze kaufen will, sollte unter anderem auf den Härtegrad achten. Beim Testen in Seitenlage müssen die Schultern und auch das Becken weit genug einsinken, sodass die Wirbelsäule eine möglichst gerade Linie bildet. Ist dies der Fall, wurde eine Matratze mit dem richtigen Härtegrad gefunden. Die Hersteller teilen diesen von H1 (weich) bis H5 (hart) ein. Hierbei gilt: Je höher das Gewicht, desto höher sollte auch der Härtegrad sein.


Eine zu harte oder zu weiche Matratze kann unter Umständen zu Rückenschmerzen führen. Das Problem hierbei ist, dass jeder Hersteller mit ganz eignen Richtwerten arbeitet. Daher sollte immer probe gelegen werden, bevor eine Matratze gekauft wird. Denn schließlich handelt es sich hierbei um keine besonders günstige Anschaffung.

 

Folgende Übersicht gibt Ihnen Aufschluss über den richtigen Härtegrad für ihr Gewicht. Doch vorsicht: manche Matratzen können je nach Hersteller auch kleine Abweichungen beinhalten:

  • Härtegrad H1 bis zu 60kg Gewicht
  • Härtegrad H2 bis zu 80kg oder 85kg Gewicht
  • Härtegrad H3 bis 100kg Gewicht
  • Härtegrad H4 bis 120kg oder 125kg Gewicht
  • Härtegrad H5 bis zu 150 oder 160kg Gewicht


Die Liegezonen bei Matratzen


Bei einer passenden Matratze sollten die Schultern und das Becken so tief einsinken, dass die Wirbelsäule in der Seitenlage möglichst gerade ist. Dadurch wird verhindert, dass die Bandscheiben im Schlaf unsymmetrisch zusammengepresst werden. Aus diesem Grund sind viele Matratzen in sogenannte Liegezonen mit unterschiedlichen Härtegraden eingeteilt, manche in drei, andere hingegen in acht. Viele Experten sind sich allerdings nicht sicher, ob diese Einteilung wirklich Sinn macht. Denn wer auf einer Matratze mit acht Liegezonen schläft, dürfte sich eigentlich nicht mehr bewegen, um von den Vorteilen dieser Unterteilung profitieren zu können.

 


 


Wie kann ich eine qualitativ hochwertige Matratze erkennen?


Welche Qualität eine Matratze aufweist, kann unter anderem an dem sogenannten Raumgewicht (RG) erkannt werden. Dieses gibt an, wie viel Kilogramm des verwendeten Rohmaterials in einem m³ der Matratze steckt. Je höher dieser Wert ausfällt, desto besser. Denn ein hohes Raumgewicht erzeugt eine gute Punktelastizität und vermindert eine eventuelle Kuhlenbildung. Bei einer guten Matratze sollte der RG-Wert bei mindesten 40 liegen. Bei hochwertigen und daher auch teuren Modellen kann aber durchaus auch die 50 überstiegen werden.


Welche Matratzenfüllung hilft bei Rückenschmerzen?


Welche Matratze bei Rückenschmerzen am besten hilft, kann nicht pauschal beantwortet werden. Denn zunächst muss diagnostiziert werden, welche Beschwerden vorliegen. Grundsätzlich sollte aber Wert auf Qualität gelegt werden, um Rückenschmerzen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Hier spielen dann wieder das Raumgewicht und der Härtegrad eine Rolle. Stimmen diese Werte, ist dies ein erster Schritt zu einem gesunden Rücken. Ansonsten sollte individuell entschieden werden, welche Matratze einem am besten gefällt.

Allergiker sollten ein Modell aus Latex oder Kaltschaum wählen, da sich in diesen Materialien Staub und Milben nicht so leicht ablagern können. Diejenigen, die in der Nacht sehr stark schwitzen, sollten dagegen eine Taschenfederkernmatratze wählen. Denn in dieser zirkuliert die Luft weitaus besser als bei anderen Modellen. Kaltschaummatratzen sind dagegen sehr leicht und lassen sich einfacher transportieren. Latex hat den Vorteil, dass es sich um ein Naturprodukt handelt.

Somit wird also klar, dass jeder der beschriebenen Matratzentypen einige Vorzüge hat. Allerdings haben diese nicht wirklich etwas mit Rückenschmerzen zu tun. Daher sollte ein Hersteller gewählt werden, der beim Internetkauf eine großzügige Probephase anbietet. So bieten Hersteller wie Femira, Badenia, Ravensberger Matratzen oder Brandenburger Matratzenmanufaktur die Möglichkeit ihre Matratzen bei Amazon zu bestellen. Stöbern Sie dafür einfach unser Katalog. Diese können Sie auch auspacken, obwohl sie vakuumverpackt geliefert werden und anschließend bis zu 30 Tage probezuschlafen. Denn nur auf diese Weise lässt sich feststellen, ob der Rücken gut mit der Matratze zurechtkommt. Hierfür reicht in der Regel aber nicht eine Nacht aus, sodass das Probeschlafen über einige Tage bis Wochen durchgeführt werden sollte.
 

 

Letzter Ausweg: orthopädische Matratzen


Wenn alle oben beschriebenen Maßnahmen nicht geholfen haben und weiterhin Rückenschmerzen vorhanden sind, sollte über eine orthopädische Matratze nachgedacht werden. Diese gibt bereits bei sehr geringem Gewicht nach und entlastet so die Wirbelsäule. Hierbei kommt ein sogenannte Memory-Foam zum Einsatz, der nach Belastung einige Zeit braucht, bis er wieder seine ursprüngliche Form eingenommen hat. Dies kann für unruhige Schläfer durchaus zum Problem werden.

Und auch wer stark schwitzt, sollte ein anderes Modell wählen. Denn der viskoelastische Schaum verfügt über eine sehr hohe Wärmeisolation. Zudem ist dieser vergleichsweise teuer, weshalb er sehr häufig auf eine Lage aus herkömmlichem Kaltschaum geschweißt wird. Dadurch kann die gesamte Matratze deutlich günstiger angeboten werden und ist vor allem im unteren Bereich etwas stabiler.


Sollten Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer unterschiedliche Matratzen verwenden?


Im Handel werden für jeden Schläfertyp spezielle Matratzen angeboten. Wer meistens auf dem Rücken liegt, sollte ein Modell wählen, das die Lendenwirbelsäule und den Nacken besonders stützt. Seitenschläfer-Matratzen sollten hingegen an den Schultern und am Becken etwas nachgeben. Wer in der Nacht zumeist auf dem Bauch liegt, sollte hingegen darauf achten, dass das gewünschte Modell im Beckenbereich etwas fester ist, um ein Hohlkreuz zu vermeiden.

Allerdings wechseln nahezu alle Menschen im Schlaf ihre Liegeposition. Daher ist es sehr wichtig, dass die Matratze in jeder Lage bequem ist. Aus diesem Grund sollte unbedingt Probe gelegen oder sogar Probe geschlafen werden, bevor es zum Kauf kommt.
 

 

Hochwertige Matratzen sichten und die richtige bestellen

 
Werden Sie sich vor dem Kauf also unbedingt über folgende Dinge klar und bestellen Sie risikolos die passende Matratze im Internet
  • Die passende Größe für ihr Bett auswählen
  • Höhe mit der Einlegetiefe des Bettkasstens abgleichen
  • Den Härtegrad mit dem Maximalgewicht abgleichen
  • Eine Entscheidung für Kaltschaum oder Federkern fällen
  • Auf Kommentare und Hinweise des Herstellers achten, ob die Matratze z. B. für Bauchschläfer oder Seitenschläger geeignet ist
  • Hochwertigen Matratzenhersteller aus Deutschland bevorzugt wählen und im Internet die Matratze zum Probeliegen bestellen

 

Anschließend finden Sie eine kleine Auswahl an hochwertigen in Deutschland hergestellten Matratzen. Wir haben bei dieser Auswahl möglichst auf die Standardgröße von 90x200cm geachtet. Bitte besuchten Sie unsere Produktkategorie der Matratzen, um die volle Auswahl der Matratzen mit dem Qualitätsmerkmal "made in Germany" zu sehen und zwar für jede Schlafposition und Körperverfassung.

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